Milchkefir

Milchkefir selber machen – eine einfache Anleitung

Für alle, die Milchkefir schon selber machen oder das erste Mal noch machen wollen, kommt hier eine einfache Kefir Anleitung mit allem, was ihr über Milchkefir wissen solltet inklusive nützlicher Tipps.

hier könnt ihr euren Milchkefir in Bio Qualität kaufen*

Wir stellen euch heute unseren leckeren Milchkefir vor auch unter dem Namen “Kefirknolle”, “Tibetanischer Pilz” oder “Kaukasischer Milchkefir” bekannt. Den Ursprung dieser Blumenkohl artigen Knolle, findet man laut Überlieferungen im Kaukasus und Tibet. Dort hegte und pflegte man den Kefir traditionell über Generationen.

Was ist Milchkefir?

Wie auch unsere anderen Kulturen (Wasserkefir und Kombucha), besteht der Milchkefir aus einer symbiotischen Kombination aus Hefen und Bakterien. Bei der Gärung mit Milchsäurebakterien und Hefen entsteht der typische süß säuerliche Geschmack in Kombination mit spritziger Kohlensäure.

Was ist der Unterschied zwischen selbstgemachtem Kefir und Kefir aus dem Supermarkt?

Wir finden, den echten leckeren Kefir kann man nur selber herstellen. Hierbei kann individuell auf Konsistenz, Geschmack und die jeweiligen Vorlieben eingegangen werden. Die meisten im Supermarkt gekauften Kefir Arten beinhalten auch meist keine aktiven, lebenden probiotischen Mikroorganismen und wird nicht wie unserer mit lebenden, natürlich vorkommenden Kefir Knollen produziert. Die symbiotische Verbindung, die in unserem selbstgemachten Milchkefir vorkommt, findet man im gekauften Kefir nicht. Dieser wird aus isolierten Bakterienstämmen gezogen.

Wie schmeckt Kefir? Welche Konsistenz hat Kefir?

Die Milchkefir Knollen, die eine Blumenkohl artige Struktur aufweisen, sind von der Konsistenz sehr gummiartig und sehen auf dem ersten Blick vermutlich merkwürdig aus. Doch diese kleinen Knollen machen das leckere Milchkefir Getränk zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis.

Es gilt die Regel: Je länger man den Milchkefir fermentiert, desto cremiger, aber auch saurer wird er. Der saure Geschmack ist jedoch ebenso gut wie der mildere. Durch das saure Milieu schützt sich der Milchkefir vor Fremden Keimen, die auch für uns schädlich wären. Der Geschmack bei normaler Fermentierdauer ist jedoch der, den die meisten Leute bevorzugen: süß säuerlich und prickelnd.

Der prickelnde Geschmack entsteht durch den Abbau von Zucker durch Hefe. Aus diesem Prozess entsteht die Kohlensäure.

Wo bekomme ich das Zubehör für den Milchkefir her?

Alles, was ihr an Utensilien für euren Milchkefir Ansatz braucht, könnt ihr ganz einfach bei uns im Shop bestellen*  Unseren  Bio zertifizierten Milchkefir aus liebevoller Zucht und langjähriger Erfahrung, könnt ihr ganz einfach hier kaufen*

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Was brauche ich um Milchkefir selber herzustellen?

Wie mache ich Milchkefir selber?

Milchkefir selber machen ist ganz einfach. Seht selbst in unserer einfachen Kefir Anleitung

  1. Gebt die Kefirknollen (nur die Knollen, ohne Kefir-Getränk) in das vorgesehen Gärgefäß.
  2. Füllt ½ Liter Milch (Zimmertemperatur) hinzu.
  3. Verschließt das Gefäß so, dass entstehender Druck durch die Fermentation entweichen kann.
  4. Lagert das Gefäß an einem lichtgeschützten Ort bei Zimmertemperatur.
  5. Nach 24 bis 48 Stunden könnt ihr die Knollen von dem fertigen Kefir-Getränk trennen. Dazu gießt ihr den Inhalt des Gärgefäßes durch ein Kunststoff-/ Plastiksieb in eine Flasche aus Glas oder Kunststoff.
  6. Jetzt reinigt ihr die Kefir-Knollen, indem ihr diese mit möglichst lauwarmen Wasser vorsichtig abspült.
  7. Nun säubert ihr euer Gärgefäß mit heißem Wasser.
  8. Jetzt könnt ihr wieder mit Punkt 1 beginnen

Schon ist euer Milchkefir Getränk fertig und ihr könnt es genießen. Weitere Rezeptideen findet ihr in unserem Blog oder in unserem Rezepte ebook zum Downloaden.

unser Rezepte ebook könnt ihr ganz einfach hier herunterladen*

Milchkefir selber machen Rezept

Rezept drucken
Personen: 2 Zubereitungszeit: 10 min

Zutaten

  • 500 ml Milch (frische Biomilch, H-Milch, oder Frischmilch)
  • 8 g bzw. einen Esslöffel Bio Milchkefirknollen
  • 1 Kunststofflöffel
  • 1 Kunststoffsieb
  • 1 Kunststofftrichter
  • 1 verschließbares Gärgefäß mit mindestens 500 ml Fassungsvolumen (Einkoch- bzw. Einweckglas)
  • 1 Glas oder eine Flasche zum Aufbewahren im kühlen Keller oder Kühlschrank

So wird´s gemacht:

1

Gebt die Kefirknollen (nur die Knollen, ohne Kefir-Getränk) in das vorgesehen Gärgefäß.

2

Füllt ½ Liter Milch (Zimmertemperatur) hinzu.

3

Verschließt das Gefäß so, dass entstehender Druck durch die Fermentation entweichen kann.

4

Lagert das Gefäß an einem lichtgeschützten Ort bei Zimmertemperatur.

5

Nach 24 bis 48 Stunden könnt ihr die Knollen von dem fertigen Kefir-Getränk trennen. Dazu gießt ihr den Inhalt des Gärgefäßes durch ein Kunststoff-/ Plastiksieb in eine Flasche aus Glas oder Kunststoff.

6

Jetzt reinigt ihr die Kefir-Knollen, indem ihr diese mit möglichst lauwarmen Wasser vorsichtig abspült.

7

Nun säubert ihr euer Gärgefäß mit heißem Wasser.

8

Jetzt könnt ihr wieder mit Punkt 1 beginnen

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachmachen und freue mich auf eure Kommentare zum selbstgemachten Milchkefir

Habt Ihr Ideen? Dann her damit – schreibt bitte in die Kommentare wie Euch das Rezept gefällt!?

Bis zum nächsten Rezept 🙂

Eure Petra

Schaut euch doch auch mal dieses Video und ganz viele andere auch gerne auf meinem Youtube-Kanal an…

 

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34 Kommentar

  • Antworten
    chwilówki bez grosza
    Montag, der 26. November 2018 at 07:11

    Hi Dear, are you actually visiting this site regularly, if
    so afterward you will absolutely obtain fastidious knowledge.

    • Antworten
      Petra
      Freitag, der 15. März 2019 at 12:48

      Many thanks:-)

      Best regards,

      Petra

  • Antworten
    Jojo
    Dienstag, der 30. Juli 2019 at 10:54

    Hallo Petra,
    ich Versuche wo irgend möglich, Plastik zu vermeiden. Kann ich dennoch selbst Kefir herstellen. Der Plastiklöffel lässt sich ja durch einen Holzlöffel ersetzen. Aber wie könnte ich das Plastiksieb vermeiden??
    Hoffentlich hast Du eine Idee.Rin Tuch geht wohl nicht so gut, weil da ja nur die Molke durchgeht. Wie hat man es denn im Kaukasus gemacht, als es dort noch kein Plastik gab. Hab trotz Suche nichts dazu gefunden

    • Antworten
      Petra
      Dienstag, der 30. Juli 2019 at 11:20

      Liebe Jojo,

      vielen Dank für Deine freundliche Nachricht.

      Ich finde es wirklich sehr schön, dass Du Plastik reduzieren möchtest. Ja, der Löffel ist schnell ersetzt. Zusätzlich kannst Du zum filtern ein Sie aus Bio-Kunststoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen besteht hier bekommen: https://www.prodana.de/Sieb-aus-Bio-Kunststoff.

      Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte:-)

      Weiterhin viel Freude beim Fermentieren!!!

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan

      • Antworten
        dieter fund
        Donnerstag, der 3. Oktober 2019 at 18:10

        Hallo Petra,
        seit ca. vier Monaten mache ich Kefir.
        Durch einen Zufall habe ich festgestellt, dass das auch “ohne Knolle” geht. Ich habe einen Ansatz nur mit Kefir gemacht. Und heraus kam: Kefir. Also: drei bis vier Löffel Kefir in ein Glas (700ml). Verschließen und ein bis drei Tage im Weinkeller (;-)) starten lassen. Dann in den Kühlschrank und schon isses fertig. Habe ich mikrobiologisch untersuchen lassen: das ist das Gleiche, was auch heraus kommt, wenn man es “mit Knolle” macht. Ist aber viel einfacher, weil das komlette Knollenmanagement wegfällt. Bin jetzt in der 30igsten Generation.
        Probier es einmal aus.
        Viele Grüße,
        Dieter

        • Antworten
          Petra
          Freitag, der 4. Oktober 2019 at 11:01

          Lieber Dieter,

          vielen Dank für Deine freundliche Nachricht.:-)

          Ja, natürlich geht das. Das nennt man (über-) impfen. Ob jetzt wirklich so viele Milchsäurebakterien und Hefen im fertigen Getränk sind wie bei der Arbeit mit den aktiven Kefirknollen denke ich nicht. Damit meine ich, dass das Spektrum an verschienden Baktierien wahrscheinlich vorhanden sein wird, aber die Anzahl der Baktereien und Hefen wohl geringer ausfallen wird.

          Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude beim Fermentieren:-)

          Über weitere Anregungen von Dir würde ich mich auch freuen:-)

          Liebe Grüße

          Petra & Stephan

  • Antworten
    Michael
    Freitag, der 13. September 2019 at 11:26

    Hallo Petra, der erste Kefir war nach zwei Tagen noch nicht ausgereift . Der zweite super (auch nach zwei Tagen), aber der dritte sah nach zwei Tagen sehr abgesetzt (Klumpen weisse Masse die oben schwimmt und unten wie Molke aussieht) aus. Was ist da passsiert?

    • Antworten
      Petra
      Freitag, der 13. September 2019 at 11:34

      Lieber Michael,

      vielen Dank für Ihre Bestellung und Ihre freundliche Nachricht. Schön, dass die ersten Kefiransätze so gut geklappt haben:-) Zum einen kann es an der Wärme liegen. Bitte lesen Sie dazu auch folgenden Artikel: https://www.natural-kefir-drinks.de/info/Milchkefir-FAQ.html#ank17 Oder auf das abwaschen der Kefirknollen mit Wasser verzichten. Am Wasser kann es auch liegen (Chlor, Nitrat etc.).

      Ich hoffe, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten:-)

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan Kriegener

  • Antworten
    Waltraud
    Dienstag, der 17. September 2019 at 13:44

    Hallo Petra,
    ich fahre für eine Woche in den Urlaub. Wie kann ich den Pilz lagern?
    Lg Waltraud

  • Antworten
    Uta
    Freitag, der 27. September 2019 at 16:02

    ich hätte eine Frage: meine Kefirpilze sind dieses mal richtig gut nachgewachsen, kann man Kefirpilze auch einfrieren und nach dem Auftauen wieder benutzen?
    Vielen Dank für die Hilfe im Voraus!

    • Antworten
      Petra
      Sonntag, der 29. September 2019 at 20:56

      Liebe Uta,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Das ist eine gute Frage. Zu diesem Thema haben wir hier einen sehr interessanten Artikel geschrieben: https://www.natural-kefir-drinks.de/info/Milchkefir-FAQ.html#ank14 Einfrieren klappt in der Regel. Es kann aber auch sein, dass sich die Knollen nicht wieder aktivieren lassen.

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan

  • Antworten
    Uta
    Sonntag, der 8. Dezember 2019 at 19:12

    Hallo!
    Wir haben unwissentlich eine schlechte Milch verwendet (war ab verschlossenem Tetrapack schon schlecht).
    Das haben wir leider erst bemerkt, nachdem der Kefir schon zwei Tage angesetzt war.
    Ich habe jetzt die Kefirknollen ordentlich mit Wasser abgewaschen und neu angesetzt.
    War das die richtige Entscheidung oder sind die Knollen durch die schlechte Milch irgendwie in Mitleidenschaft gezogen worden? Und können wir die nächste Kefirladung bedenkenlos trinken?

    • Antworten
      Petra
      Montag, der 9. Dezember 2019 at 20:53

      Liebe Uta,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Das ist natürlich nicht so gut schlechte Milch zu verwenden und grundsätzlich sind die Kefirknollen mit verschimmelter Milch natürlich kontaminiert und sollten nicht mehr genutzt werden. Also im Zweifel lieber frische Knollen besorgen. Wenn der neue Ansatz hefig-säuerlich riecht könnte es sein, dass die starken Bakterien der Knollen gegenüber den anderen unerwünschten Bakterien behaupten konnten. Wie bereits geschrieben würde ich im Zweifel der Gesundheits zu liebe das Risiko nicht eingehen.

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan Kriegener

  • Antworten
    Archi
    Dienstag, der 28. Januar 2020 at 15:11

    Hallo Petra

    Ich mache täglich, seit ca 20 Jahren Kefir aus Knollen, die ich mal geschenkt bekommen hatte. Seit ca 3 Monaten wächst nichts mehr, bzw die Milch schlägt um oder bleibt dünnflüssig. An meiner Handhabung habe ich nichts geändert.
    Ist es Ihnen aufgefallen, ob es an der Kuhmilchzusammensetzung liegen könnte ?
    mfG

    • Antworten
      Petra
      Dienstag, der 28. Januar 2020 at 15:40

      Hallo Archi,

      vielen Dank für Ihre freundliche Nachricht.

      Grundsätzlich ist es natürlich möglich, dass es an der Milch liegt. Wahrscheinlicher finden wir, dass es am Wasser liegt. Waschen/ spülen Sie Ihre Kultur mit Leitungswasser?

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan Kriegener

  • Antworten
    Archi
    Mittwoch, der 29. Januar 2020 at 08:39

    Guten Morgen Petra und Stephan

    Ja, ich spüle mit lauwarmen Wasser, im Plastiksieb mit Plastiklöffelchen zum umrühren. Ich bin nicht umgezogen, wohne in Dortmund, NRW .
    Bisher hatte es immer vorzüglich geklappt. Ich habe nun zig Milchsorten probiert. Einmal hatte ich mit 3,5%-iger frischer Vollmilch ein gutes Resultat. Der Kefir war beim zweiten Ansatz allerdings eher Dickmilch, und löste sich quasi in der Milch auf. Mit einer neuen Knolle hatte ich bisher keinen Erfolg. Die Milch ist zu dünn und der Kefir riecht ziemlich widerlich.

    lg Archi

    • Antworten
      Petra
      Samstag, der 1. Februar 2020 at 18:40

      Guten Tag Archi,

      bitte verzichten Sie auf das Spülen mit Leitungswasser. Die Wasserqualität ist mitunter unterirdisch. Auch wenn Sie nicht umgezogen sind kann sich die Wasserqualität verschlechtern weil statt Erneuerungen der Leitungen teilweise lieber gechlort wird um die Keimbelastung des Wassers auf das geforderte Niveau zu drücken. (kann sein muss aber nicht). Wenn Sie kein anderes Wasser bekommen können Sie auch gern auf das Spülen verzichten. Einfach durchs Sie seihen und die mit Kefir benetzten Knollen in frische Milch geben. So sollte sich die Kultur wieder akklimatisieren und wieder guten Kefir für Sie produzieren:-)

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan

  • Antworten
    Archi
    Donnerstag, der 6. Februar 2020 at 09:58

    Hallo Petra & Stephan
    Durch Ihre netten Ratschläge ist mein Kefir wieder gewachsen.
    Erstens habe ich ihn nur mit lauwarmer H-Milch gespült statt mit Wasser, zweitens habe ich das Glas nicht mehr in die Spülmaschine getan.
    Der Hauptgrund schien das Leitungswasser zu sein. Wenn man sich vorstellt, dass man es trinken soll, wird mir übel.
    Vielen lieben Dank.
    Ich werde Sie sicher weiter empfehlen.

    liebe Grüße Archi

    • Antworten
      Petra
      Donnerstag, der 6. Februar 2020 at 16:20

      Hallo Archi,

      vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung:-)

      Ja, das mit dem Leitungswasser ist wirklich traurig:-/

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan

  • Antworten
    Ju
    Freitag, der 7. Februar 2020 at 19:04

    Hallo,
    bleibt die Größe der Milchkefirknolle immer gleich, oder wird sie im laufe der Zeit größer/mehr?
    Anders gefragt…ich würde gern mit einer kleinen Menge für 250ml starten. Wenn es gut gelingt und schmeckt, würde ich dann auf Dauer gern mehr Kefir herstellen. Muss ich dann noch eine Knolle kaufen, oder wird sie von alleine größer?
    Viele Grüße
    Ju

    • Antworten
      Petra
      Sonntag, der 16. Februar 2020 at 22:00

      Liebe Ju,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Bei guter Pflege, gutem Wasser und guter Milch wachsen die Knollen mit der Zeit (werden größer) und teilen sich dann wieder. Sie können also immer mehr Kefir herstellen. Ein sehr tolle Eigenschaft vom Kefir:-)

      Viel Freude beim Kefir brauen!

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan

  • Antworten
    Gabi
    Freitag, der 28. Februar 2020 at 09:58

    Hallo Petra, ich hege und pfelge seit einigen Jahren Kefirpilze und erhalte unterschiedliche Kefir-Ergebnisse. Mal fester, mal weniger, manchmal setzt sich Flüssigkeit ab. Ich habe keine Kontinuität in der Zubereitung gefunden, zumal die Knollen immer mehr werden und ich meistens ALLE verwende, damit sie alle aktiv bleiben. Das dürfte natürlich ein Fehler sein.
    1
    Soll ich daher immer nur die angegebene Menge Kefirknollen auf einen halben Liter Milch verwenden?
    Aber was macht man dann mit dem restlichen Völkchen?

    2
    Während ich den entstandenen Kefir verbrauche, übersiedle ich die Pilze in Zuckerwasser in den Kühlschrank. Meine Kultur ist sehr gewachsen. Wenn sich Pilze im Zuckerwasser am Boden absetzen und andere oben schwimmen – gibt es hier einen Unterschied in der Qualität/Aktivität/Wirksamkeit? Sind Knollen, die am Boden schwimmen abgestorben? Können Kefirpilze überhaupt absterben?

    Freue mich auf deine Antwort
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Antworten
      Petra
      Freitag, der 28. Februar 2020 at 17:43

      Liebe Gabi,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Fragen:-)

      Gern möchte ich sie Dir beantworten:

      1. Du kannst auch wesentlich mehr Kefirknollen verwenden. Dann reduziert sich aber auch die Gärdauer und das Getränk ist schneller fertig. Überschüssige Knollen können gegessen werden. Ich mache Sie mir gern in den Smoothie.

      2. Warum Zuckerwasser – nur Wasser und Zucker? Wir reden doch von MILCHkefir, oder? Aber Grundsätzlich muss man schon eine Menge anstellen damit die Kefirknollen sterben (z.B. erhitzen).

      Liebe Grüße senden Dir

      Petra & Stephan Kriegener

  • Antworten
    Gabi
    Sonntag, der 8. März 2020 at 17:09

    Liebe Petra & lieber Stephan, danke für die Antworten.
    1. Knollen essen muss ich wirklich mal probieren. Das habe ich noch nie gehört. Ich werde auch versuchen, einige zu verschenken, da es doch ein sehr schönes Hobby ist.
    2. Tatsächlich halten die Knollen eine Art Pause im ZuckerWASSER, sie erhalten durch den Zucker genug Nährstoff und können so mindestens zwei Wochen oder länger aufbewahrt werden. Natürlich dauert es ein wenig, bis die Kefirpilze nacg der Pause wieder richtig starten, aber es funktioniert. Es findet auch hier ein Gärprozess statt, daher ist das Öffnen eines verschlossenen Glases mit Vorsicht zu genießen. Als ich die Pilze bekommen hatte, waren Sie auch im gezuckerten Wasser sehr aktiv und haben sich stark bewegt. Bei der inzwischen sehr großen Menge an Pilzen, ist dieses Verhalten aber etwas verlangsamt, obgleich ich die Wasser- und Zuckermenge angepasst habe. Daher meinte ich, vielleicht wären einige schon “abgestorben”.
    Liebe Grüße
    Gabi

  • Antworten
    Diana
    Freitag, der 27. März 2020 at 18:24

    Kann ich den Milchkefir auch mit Pflanzenmilch ansetzen?

  • Antworten
    Peter D'Aquilante
    Freitag, der 10. April 2020 at 11:29

    Hallo Kefir-Freunde, 
    Habe eine Frage…
    Die Milchkefirknollen die ich Zuviel habe, tu ich mit einer Wasser-Milchmischung in den Kühlschrank…

    Meine Frage: das Gefäß aber nicht verschließen,  sonder mit einem Tuch bedecken, damit die Knollen weiter Atmen können! Ist das richtig?!

    Schöne Feiertage und  Danke im voraus

    If Peter 

     

    • Antworten
      Petra
      Samstag, der 11. April 2020 at 15:11

      Lieber Peter,

      vielen Dank für Ihren Kommentar:-)

      Wie Sie vorgehen müssen können Sie in diesem Artikel lesen:

      https://www.natural-kefir-drinks.de/info/Milchkefir-FAQ.html#ank14

      Milchkefir fermentiert anaerob, d.h. es wird kein Sauerstoff benötigt. Am besten in einem Glas mit Fermentieraufsatz lagern. So kommt keine Luft an den Ansatz und gleichzeitig kann entstehender Druck durch die Fermentation entweichen:-)

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan Kriegener

  • Antworten
    Peter D'Aquilante
    Montag, der 13. April 2020 at 11:28

    Hallo Petra,
    Ich dsnke dir,für deine rasche und hilfreiche Antwort . Ich habe auch immer zur Aufbewahrung eine Wasser-Milch Mischung anstatt Milchpulver genommene.
    Schöne Feiertage
    If Peter

    • Antworten
      Petra
      Dienstag, der 14. April 2020 at 13:25

      Lieber Peter,

      vielen Dank für Deine positive Rückmeldung:-)

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan Kriegener

  • Antworten
    Gernod
    Sonntag, der 19. April 2020 at 17:45

    Eine sehr gut verständliche Anleitung mit sehr schönen Bildern. Man sieht, dass ihr euch richtig viel Mühe gegeben habt. Macht noch lange weiter so.

    VG
    Gernod

  • Antworten
    Rebekka Kohl
    Dienstag, der 28. April 2020 at 12:41

    Liebe Petra,
    Ich habe mein Milchkefir paar Wochen im Kühlschrank gelagert ,in der Milch ,nun paar Wochen außerhalb vom Kühlschrank immer mit Milchwechsel alle 2-5Tage.
    Habe aber paar Ansätze weg geschüttet ,da sich eine komische beige Schicht absetzte.
    Den heutigen Ansatz habe ich probiert und der Kefir war ungenießbar und ganz arg bitter!!Woran kann sowas liegen und kann ich den Kefir jetzt wegwerfen??
    Liebe Grüße
    Rebekka

    • Antworten
      Petra
      Dienstag, der 28. April 2020 at 13:01

      Liebe Rebekka,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Die Kefirkultur ist einen Symbiose aus verschiedenen Bakterienstämmen und Hefen die auf sich ändernde Umwelteinflüsse reagieren.

      Wenn Sie die Kefirknollen regelmäßig mit Wasser spülen, sollten Sie in Zukunft darauf verzichten. Das könnte ein Grund dafür sein. Im Moment können Sie den Kefir noch behalten. Bis die Milchkefirkultur tatsächlich richtig schlecht ist, das dauert eine ganze Weile.

      Ich hoffe, wir konnten Ihnen weiterhelfen!

      Liebe Grüße

      Petra & Stephan

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